Lohn für 1555 Stunden Freiwilligenarbeit im Sport

Ittigen, 20. Dezember 2013. Swiss Olympic zeichnet zum dritten Mal die «Volunteers des Jahres» aus. Im Rahmen des Eishockey-Vierländerturniers Arosa Challenge erhalten heute Freitag fünf Volunteers ein Preisgeld von insgesamt 3600 Franken. Gemeinsam leisteten sie im laufenden Jahr 1555 Arbeitsstunden zugunsten des Schweizer Sports. Sie gehören zu den mehr als 40‘000 bei Swiss Olympic Volunteer angemeldeten Personen. Das Programm für Freiwilligenarbeit im Schweizer Sport existiert seit 2010 und wird unter anderen von Erdgas unterstützt.


Foto: Pascal Jenny, Herbert Studer, Franz  Gehrig, Catherine Soo Sim Browne, Cornelia Candolfi, christof Kaufmann, Quelle: ad-graphic, Thun

«Im Gegensatz zu Athletinnen und Athleten feiern Volunteers keine Siege, sie erhalten auch keine Medaillen und Pokale. Daher ist es Swiss Olympic wichtig, ihre Arbeit mit einer Auszeichnung zu würdigen», sagt Swiss-Olympic-Direktor Roger Schnegg. Volunteers seien das Fundment des Schweizer Sports. Neben den drei ausgezeichneten Volunteers erhalten die fleissigsten Volunteers aus der Romandie und aus dem Tessin erstmals eine separate Auszeichnung:

  • 1. Rang und «Volunteer des Jahres»: Herbert Studer aus Grand-Lancy (Genf), 1500 Franken für 459 Stunden freiwilligen Einsatz
  • 2. Rang: Franz Gehrig aus Waldkirch (St. Gallen), 1000 Franken für 402 Stunden freiwilligen Einsatz
  • 3. Rang: Marco Leuenberger aus Langenthal (Bern), 500 Franken für 349 Stunden freiwilligen Einsatz
  • Fleissigster Volunteer aus der Romandie: Catherine Soo Sim Browne aus Crassier (Waadt), 300 Franken für 254 Stunden freiwilligen Einsatz
  • Fleissigster Volunteer aus dem Tessin: Cornelia Candolfi aus Losone, 300 Franken für 91 Stunden freiwilligen Einsatz

Die fünf Gewinner nehmen ihre Preise heute Freitag anlässlich des Eishockey-Vierländerturniers Arosa Challenge entgegen.

Mehr als ein Dutzend Sportveranstaltungen unterstützt
Der «Volunteer des Jahres» Herbert Studer sowie der zweitplatzierte Franz Gehrig wirkten im zu Ende gehenden Jahr bei mehr als einem Dutzend Sportveranstaltungen in der ganzen Schweiz als Volunteer mit. «Als Volunteer des Jahres ausgezeichnet zu werden ist eine schöne Anerkennung für all die Zeit, die ich investiere», sagt Herbert Studer, der sich schon seit etlichen Jahren im Sport engagiert. «Viele Volunteers hätten diese Auszeichnung ebenfalls verdient. Ich bewundere all jene, die berufstätig sind und ihre freien Wochenenden für den Schweizer Sport hergeben.» Neben wiederkehrenden Events wie Weltklasse Zürich oder den Lauberhornrennen unterstützte er 2013 auch einmalige internationale Sportveranstaltungen in der Schweiz wie die Baseball-EM, die Volleyball-EM oder die Mountainbike & Trial-EM.

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