Michael Meyenberg: «Das ETF war ein gigantischer Anlass»

Der Sportmanager Michael Meyenberg war Volunteer-Verantwortlicher am Eidgenössischen Turnfest 2013 in Biel. Wir sprachen mit dem 25-jährigen Aargauer über den Grossanlass, das Commitment der Turnvereine und die Arbeit mit Swiss Olympic Volunteer.

Michael Meyenberg, wie kamen Sie nach Biel zum ETF 2013?
Ich kam via «Grand Slam Gstaad» ins Seeland. Obwohl das Beachvolleyballturnier ein internationaler Topanlass ist, betrat ich mit dem ETF eine völlig neue Dimension. Das ETF 2013 war mit 60‘000 Turnerinnen und Turnern und 8000 Volunteers ein gigantischer Anlass. Das ETF kann man wohl nur mit einer Sportveranstaltung in der Schweiz vergleichen: den Fussball-Europameisterschaften 2008.


Foto: ad-graphic, Thun

8000 Volunteers sind eine Menge. Wie rekrutierten Sie diese?
Militär und Zivilschutz machten einen Teil aus. Gegen 4000 Volunteers gewannen wir über die Online-Plattform Swiss Olympic Volunteer. Die meisten von ihnen waren Mitglieder von Turnvereinen aus dem Seeland, also aus der näheren Umgebung von Biel. Es ist nicht selbstverständlich, dass sich so viele Turnerinnen und Turner für einen freiwilligen Einsatz begeistern konnten. Das Commitment der Vereine freute mich sehr – und das ETF 2013 wäre ohne dieses nicht möglich gewesen.


Foto: ad-graphic, Thun

Welche Erfahrungen haben Sie mit Swiss Olympic Volunteer gemacht?
Eine derart grosse Anzahl Volunteers an einer Veranstaltung ist für jedes System eine Herausforderung. Swiss Olympic Volunteer erleichterte uns die Arbeit jedoch ungemein. Wir erreichten über die Plattform direkt unsere Zielgruppe, das heisst Personen, die sich im Sport freiwillig engagieren. Wir konnten die Daten unserer Volunteers darüber verwalten und ihre Einsätze planen. In Frauenfeld, wo 2007 das ETF stattfand, wären die Organisatoren bestimmt auch froh um eine solche Software gewesen.


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