Swiss Olympic zeichnet den «Volunteer des Jahres 2012» für 710 Stunden Freiwilligenarbeit aus

Ittigen, 29. November 2012. Die Preisverleihung für den Volunteer des Jahres 2012 fand erneut in einem würdigen Rahmen statt: in diesem Jahr an den Sixday-Nights in Zürich. Drei bei Swiss Olympic Volunteer angemeldete Volunteers teilen sich ein Preisgeld in der Höhe von 3000 Franken für insgesamt 1685 geleistete Arbeitsstunden zugunsten des Schweizer Sports. Die Plattform für Freiwilligenarbeit im Sport wird unter anderen von Erdgas unterstützt.

Bereits zum zweiten Mal in Folge würdigte Swiss Olympic die drei Volunteers, die in Zusammenarbeit mit Swiss Olympic Volunteer die höchste Anzahl Freiwilligen-Stunden an Sportanlässen und für Vereine geleistet hatten, mit insgesamt 3000 Franken Preisgeld:

1. Rang und «Volunteer des Jahres»: Max Wälchli aus Wolfhausen (Zürich), 1500 Franken für 710 Stunden freiwilligen Einsatz
2. Rang: Stefan Zwicker aus Lommis (Thurgau), 1000 Franken für 565 Stunden freiwilligen Einsatz
3. Rang: Peter Scherrer aus Täuffelen (Bern), 500 Franken für 410 Stunden freiwilligen Einsatz
Swiss-Olympic-Direktor Roger Schnegg und Andreas Mehr, Projektleiter Sponsoring Erdgas, überreichten den drei

Gewinnern die Preise heute vor mehreren tausend Zuschauern an den Sixday-Nights im Hallenstadion Zürich.

Ein eindrücklicher Werdegang
Die Biografie des erstplatzierten Max Wälchli weist eine lange Liste von Freiwilligeneinsätzen auf. Der 60-Jährige begann bereits in jungen Jahren als Jugendbetreuer im Turnverein SATUS Dürnten und wurde dann Nachwuchs- und auch Wettkampfverantwortlicher. Seitdem erfüllte er viele verschiedene Aufgaben an diversen Sportanlässen. «Freiwillige Einsätze sind immer eine unglaublich wertvolle Erfahrung: Man erfährt so viel Neues und lernt jedes Mal viele neue Leute kennen», sagt Max Wälchli begeistert. Er sei sich der Bedeutung der Volunteers für den Sport sehr wohl bewusst und wisse, wie wichtig deren absolute Vertrauenswürdigkeit sei: «Den Preis nehme ich deshalb mit Stolz entgegen.»

«Wir können diesen Menschen nicht genug danken»
«Für Swiss Olympic ist der Dank an die Freiwilligen, die sich so engagiert für den Sport einsetzen, von grosser Bedeutung», sagt Roger Schnegg. «Damit möchten wir auch die Bevölkerung auf die wichtige Rolle hinweisen, die diese Helfer für einen funktionierenden Schweizer Sport spielen.» Und Roger Schnegg fügt an: «Wir führen diese Preisverleihung deshalb durch, weil die Freiwilligenarbeit für den Sport unverzichtbar ist und weil wir all diesen Menschen, die dem Sport so viel von ihrer Zeit und ihrer Energie widmen, nie genug danken können.» Die Preisverleihung soll 2013 erneut durchgeführt werden (Volunteer des Jahres 2013).

Swiss Olympic Volunteer
Seit der Einführung der Plattform im Januar 2010 haben sich mehr als 36’000 Volunteers, darunter 47% Frauen, mit ihrem Profil bei Swiss Olympic Volunteer eingetragen. Sie gehören sämtlichen Alterskategorien an, doch am häufigsten engagieren sich die Jungen zwischen 20 und 30 Jahren. Die Freiwilligen kommen aus der ganzen Schweiz: 78% aus der Deutschschweiz, 21% aus der Westschweiz und 1% aus dem Tessin. 
Insgesamt arbeiten 37 Sportveranstalter, drei Clubs und zwei Schweizer Sportverbände bei der Suche und Koordination ihrer Freiwilligen mit Swiss Olympic Volunteer zusammen. Ab dem Jahr 2013 können sich sämtliche angemeldeten Volunteers unter anderem auch für internationale Anlässe wie etwa die Lauberhornrennen oder die Volleyball-Europameisterschaft einschreiben.

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