Wetter treibt ein Spielchen mit den Volunteers

«cool and clean» hatte zu den Games 2011 eingeladen, und 653 Kinder und Jugendliche folgten dem Ruf. Begleitet wurden die jungen Sportler von den Trainern und Betreuern ihrer Vereine, lautstark unterstützt von ehemaligen und aktiven Topsportlern wie Sarah Meier (Eiskunstlaufen) oder Martina van Berkel (Schwimmen). Doch auch die «cool and clean»-Games 2011 hätten ohne Freiwillige nicht stattfinden können. 80 von ihnen fanden sich am «End der Welt» in Magglingen ein.


© Daniel Käsermann

Das Wetter trieb ein munteres Spiel (Game) mit den Organisatoren und machte einen auf «cool and clean»: Kühle (cool) und dank nächtlichem Regen gesäuberte (clean) Luft empfing die Teilnehmer in Magglingen um zehn Uhr vormittags bei der Eröffnung der «cool and clean»-Games.
Zu diesem Zeitpunkt hatten die Freiwillige bereits einen Kraftakt hinter sich. Eigentlich hätten Zelte und Material gemütlich am Vortag aufgestellt werden sollen. Das wurden sie zunächst auch. Dann kam die Sturmwarnung für die Nacht, und die Zelte mussten wieder abgebrochen werden. «Wir stellten uns auf eine frühe Tagwache ein», schmunzelte Peter Wehrli, einer der 80 von «Swiss Olympic Volunteer» rekrutierten Volunteers. Die ganze Übung musste frühmorgens um fünf Uhr wiederholt werden. Ein Frust? Nicht für Peter Wehrli. Er ist erfahren und nimmt es gelassen: «Wir wussten genau, wohin mit welchem Material – um sieben Uhr waren wir bereits beim Morgenessen.»


© Daniel Käsermann

Bei den «cool and clean»-Games ist Peter Wehrli erstmals dabei. Über «Swiss Olympic Volunteer» ist er auf diese Veranstaltung aufmerksam geworden, er freut sich über das Engagement der Kinder: «Sobald der Wettkampf beginnt, sind sie voll dabei und kämpfen um jeden Punkt. Trotz dem schlechten Wetter sind sie begeistert.» Und auch Peter Wehrli lässt sich vom «cool and clean» Wetter nicht die Laune verderben.


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