Ein Wochenende lang Volunteer an den Int. Lauberhornrennen

Wie kann man einen authentischen Blick hinter die Kulissen eines Grossereignisses wie der Lauberhornrennen werfen? Laut Céline Saunier ist dies und noch viel mehr mit einem Volunteer-Einsatz möglich. Hier sind die Höhepunkte eines ereignisreichen Wochenendes im Berner Oberland.

Als neue Mitarbeiterin von „erdgas“ wollte ich unsere Partnerschaft mit Swiss Volunteers von innen kennenlernen. Als Schneesport-Fan habe ich mich daher als Freiwillige für die Lauberhornrennen vom 18. bis zum 20. Januar 2019 angemeldet.

Die Tage begannen sehr früh: Aufstehen um 4 Uhr morgens, um 5.15 Uhr in Interlaken auf den Bus und um 7 Uhr dann die verschiedenen festgelegten Treffpunkte an der Strecke. Am Sammelpunkt gibt der Gruppenleiter ein Briefing und verteilt die Lunch-Pakete mit dem Mittagessen. Ich habe an den drei Tagen an der Kasse und der Ticketkontrolle für die Zuschauer- und Fan-Bereiche gearbeitet.

Trotz der Kälte, vor der man sich so gut es ging geschützt hat, hat sich die Sonne immer rechtzeitig gezeigt und bot den perfekten Rahmen für die Spitzenleistungen der Top-Athleten. Für mich waren die Highlights dieses Wochenendes vor allem die gute Stimmung unter den Volunteers, das war etwas ganz Besonderes, die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen einer Veranstaltung dieser Grössenordnung zu werfen, und das Gefühl, etwas Nützliches zu tun, indem man einfach ein wenig seiner Zeit aufwendet.

Was ich nie vergessen werde, ist das Gefühl, morgens um 7.30 Uhr vor Sonnenaufgang mit dem Skilift ab Kleine Scheidegg zu meinem Posten beim sagenumwobenen Abfahrtsrennen zu fahren. Ich habe mich bereits mit meinen „Kollegen“ dieses Wochenendes für nächstes Jahr verabredet.


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